Karpfen

 

 

Karpfen lieben warme stehende Gewässer, sind aber auch manchmal in langsam fließenden Gewässern anzutreffen.

 

Anhand der Schuppen unterteilt man in folgende Formen:

– Spiegelkarpfen: dieser hat einzelne hohe Spiegelschuppen, die unregelmäßig verteilt sind

– Schuppenkarpfen: sein Körper ist gleichmäßig von großen Schuppen bedeckt

– Zeilkarpfen: dieser besitzt eine oder mehrere Schuppen-Zeilen

– Lederkarpfen: eine schuppenlose Karpfenform

 

Markant ist der gestreckte Körper mit hohem Rücken. Auch sein rüsselartig vorstülpbares Maul mit 4 Barteln (je 2 in den Maulwinkeln und der Oberlippe) ist charakteristisch.

Der Karpfen hält sich am rund in der Nähe von Seerosenfeldern oder Schilfgürteln auf, tagsüber oft in tieferen Regionen. In den Abend- und Nachtstunden durchwühlen sie den Boden auf Nahrungsuche. Karpfen kann man getrost als Allesfresser bezeichnen. Als Köder eignen sich Boilies, Mais, Würmer, Kartoffeln, Schwimmbrot u.v.a.

Im Harz kann man in nahezu allen Teichen und Seen auch Karpfen angeln.